Fortpflanzungszeit der Meeresleguane hat begonnen
Jedes Jahr zwischen Februar und März beginnen die Weibchen mit der Eiablage in den Küstengebieten – potentielle Störungen durch Einheimische und Touristen sollen vermieden werden
März 2013

Die Weibchen suchen zur Eiablage sandige, flache und auch bei Flut über dem Meeresspiegel liegende Stellen auf (GNPS)
In diesen Wochen hat auf Galápagos wieder ein einmaliger Prozess eingesetzt: Die Fortpflanzung der Meerechsen. Diese legen ihre Eier an den Küstenregionen in den Sand ab. Die Nationalparkverwaltung ruft darum Einheimische und Touristen zur Unterstützung auf und bittet alle, die Meerechsen nun nicht zu stören. Denn die Meerechsen in den Küstengebieten unterscheiden nicht zwischen „freien Strandplätzen“ und Gärten, Parks oder Wegen sowie von Badenden besuchten Küstenabschnitten. Und auch wenn die Meerechsen an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt zu sein scheinen, so ist es doch wichtig, sie in der heiklen Phase der Eiablage nicht zu stören. Ferner rufen die Nationalparkverantwortlichen die Einheimischen auch auf, ihre Hunde in dieser Periode zu kontrollieren, denn auch diese könnten die Meerechsen bei der Eiablage stören.
Die Weibchen legen ihre zwei bis vier Eier in Höhlen, welche zwischen 30 und 80 cm tief sind. Nach etwa 100 Tagen schlüpfen dann die Jungtiere. Diese suchen nach dem Schlupf nach sicheren Aufenthaltsorten und sollen in dieser Zeit auch nicht gestört oder von Hunden und Katzen gejagt werden.
Die Galápagos Meerechsen (Amblyrhinchus cristatus) ist eine nur auf Galápagos vorkommende Reptilienart. Sie ist die einzige Echse weltweit, die marin lebt. Die Tiere suchen ihre Nahrung, die aus Grünalgen besteht, im Meer. Dort weiden sie – dank ihrer langen Krallen können sie sich gut an den Felsen festklammern – die auf den Klippen wachsenden Grünalgen ab. Laut der roten Liste der IUCN (International Union for the Conservation of Nature) gelten die Tiere als „gefährdet“.
Grosse Säuberungsaktion der Küsten Isabelas
Verschiedene Organisationen und Institutionen haben die Küsten um Puerto Villamil von rund 280 kg Abfall gesäubert
November 2012
Jung und Alt haben sich an der Aktion zur Säuberung der Küsten um Puerto Villamil beteiligt (GNPS).
Rund 28 Personen auf dem Dorf Puerto Villamil haben sich an der durch den Galápagos National Park Service organisierten Aktion beteiligt. Darunter waren Fischer, Mitglieder des Surfclubs, Studenten und viele weitere Helfer. Mit den drei Booten Anita, Maranathe und Rafaela wurden die Küsten „Los Túneles“, „Ballena“ und „Quinta Playa“ besucht und gereinigt.
Insgesamt 280 kg Abfall wurden gesammelt und im Hafen von Puerto Villamil sortiert: 96 kg Plastik, 43kg Metall, 17k Glas sowie 124 kg weitere Abfälle wurden anschliessend entsorgt.
Plaza Sur vorübergehend für Touristen geschlossen
Der Galápagos Nationalpark Service schliesst die Insel vorübergehend für Besucher im Zusammenhang mit den Arbeiten zur Befreiung der Insel von eingeführten Nagern.
November 2012

Während der Aktion gegen die Nager werden die Landleguane von Plaza Sur in der Zuchtstation auf Santa Cruz gehalten (GNPS).
Zu Beginn der Aktion zur Bekämpfung der eingeführten Nager auf Plaza Sur schliesst die Nationalparkverwaltung die Insel vom 17. November bis zum 17. Dezember dieses Jahres für Touristen. Damit trägt die Nationalparkverwaltung der Wichtigkeit der Aktion Rechnung und versucht, die optimalen Bedingungen für die Aktion zu schaffen. Ziel der Aktion ist die Wiederherstellung des ursprünglichen ökologischen Gleichgewichts der Insel. Neben Plaza Sur wird die gleiche Aktion auch auf der Insel Pinzón durchgeführt.
Die Insel Plaza Sur gehört zu den meistbesuchten Inseln des Archipels. Nicht nur die mehrtägigen Touren besuchen die praktisch ausnahmslos die Insel, auch Tagesausflüge von Puerto Ayora her besuchen die Insel regelmässig.
Als Schutzmassnahme wurden auch 10% der auf 400 Tiere geschätzten Gesamtpopulation der Landleguane eingefangen und bleiben während der Dauer der Aktion in der Zuchtstation auf der Insel Santa Cruz.
Die auf der Insel verbliebenen Leguane werden während der Aktion zusätzlich gefüttert, um eine zufällige Aufnahme des gegen die Hausmäuse eingesetzten Giftes zu verhindern. Dieses wird mittels eines Helikopters auf die 9,6 ha grosse Insel verteilt. Insgesamt arbeiten 20 Personen während der Aktion auf Plaza Sur.
Aktive Bevölkerung reinigt Küsten von Abfall
Seit dem Jahr 2000 finden jährlich Säuberungsaktionen an den Küsten der Inseln durch die einheimische Bevölkerung statt. Dieses Jahr wurden nicht weniger als 3‘644 kg Abfall gesammelt!
September 2012

Die gesammelten Abfälle wurden an zentralen Stellen abgegeben und gewogen(GNPS), so kamen total 3‘644 kg Abfall zusammen.
Über 1000 Personen haben an den diversen Küstensäuberungsaktionen durch den Galápagos Nationalpark Service und weitere Institutionen teilgenommen. Dabei wurden die Küsten der bewohnten Inseln Santa Cruz, San Cristóbal, Isabela und Floreana gesäubert.
„Diese Aktion, bei der Jung und Alt zusammen arbeiten, dient auch der Erhaltung des Weltnaturerbes Galápagos“, erklärt Nationalparkdirektor Edwin Naula.
Auf der Insel San Cristóbal haben zusätzlich zu den 350 Personen, die die Küsten säuberten, auch noch 50 Personen die vorgelagerten Riffe und Küstenabschnitte unter Wasser gereinigt.
Neue Blaufusstölpelkolonie auf der Insel Baltra entdeckt
September 2012
Die Arbeiten des Galápagos National Park Service zur Renaturierung der Insel Baltra verlaufen erfolgreich und münden in die Gründung einer Blaufusstölpelkolonie
Während einer routinemässigen Feldexkursion zur Bestimmung des ökologischen Zustandes der Insel Baltra haben Mitarbeiter des Galápagos National Park Services eine neue Kolonie Blaufusstölpel (Sula nebouxii) gefunden. Die Kolonie befindet sich in der Nähe der Playa de la Millonaria.
Diese neue Kolonie wird in keinem früheren Bericht erwähnt. Sie zieht sich über eine Fläche von 9,5 Hektaren und umfasste während der Beobachtungsperiode 315 Adulttiere, 24 Jungtiere, 23 Küken und 8 bebrütete Nester.
Die Blaufusstölpel haben im Galápagos Archipel Brutkolonien auf den Inseln Española, Ferandina, Floreana, Genovesa, Isabel, Pinzón, Santa Cruz und neu nun auch auf Baltra. Die Besiedlung der Insel Baltra durch die Vögel ist besonders erfreulich, zeigt sie doch, dass die ergriffenen Renaturierungsmassnahmen auf dieser durch den Menschen stark veränderten Insel von Erfolg gekrönt sind.
Während des zweiten Weltkrieges diente Baltra nämlich als Truppenstützpunkt des US-Militärs. Der damals dort angelegte Flughafen dient heute als Zivilflughafen und damit als Tor zum Inselbesuch für zahlreiche Galápagos Besucher.
Trotz der intensiven Nutzung durch den Menschen wurde schon früh das erfolgreiche Wiederansiedlungsprogramm für Landlegleguane (Conolophus subcristatus) lanciert, bei welchem in der Zuchtstation aufgezogene Jungtiere wieder in ihrer ursprünglichen Heimat ausgewildert wurden. Flankiert wurden dieses Programm mit Massnahmen zur Befreiung der Insel von den eingeführten Katzen und Ziegen sowie der Kontrolle der eingeführten Ratten. Dass das ganze Projekt zur Renaturierung der Insel die erhofften Resultate erreicht, belegt nun die selbständige Ansiedlung der Blaufusstölpel auf ihr. Und damit ist gleichzeitig auch ein weiterer wichtiger Schritt hin zum ursprünglichen ökologischen Gleichgewicht der Insel erfolgt.
Galápagos Nationalpark schliesst Zugang zur Mauer der Tränen für Motorfahrzeuge
Diese Massnahme dient dem Schutz der in der Region ausgewilderten Riesenschildkröten
Mai 2012
Letzte Woche wurde eine Galápagos Riesenschildkröte auf der Strasse, die von Puerto Villamil auf Isabela zur „Mauer der Tränen“ führt, von einem Fahrzeug angefahren und schwer verletzt.
Die Direktion des Galápagos Nationalparks bedauert diesen Zwischenfall sehr, zumal nun schon zum zweiten Mal eine Riesenschildkröte auf dieser Strecke angefahren wurde. Die Tiere, die aus dem Zuchtprogramm der Charles Darwin Forschungsstation und des Nationalparkservices stammen, wurden erst im Jahr 2005 in dieser Region wiederangesiedelt. Um die 350 dort freigelassenen Tiere der Unterarten Geochelone guntheri und Geochelone vicina nicht weiter zu gefährden, erliess der Galápagos Nationalpark ein Fahrverbot für die Strasse, die zur „Mauer der Tränen“ führt.
Der Zugang zu dem für die Geschichte der Galápagos Inseln wichtigen Ort ist für Fussgänger nach wie vor möglich. Und vielleicht stösst der eine oder andere Besucher dabei ja wieder auf eine Riesenschildkröte, einen wirklichen Galápagueño oder eine wirkliche Galápagueña…
Programm zur Verbesserung der lokalen Produktivität auf Galápagos gestartet
Bessere Sortenauswahl bringt höhere Erträge zu ökologischeren Bedingungen

Mitarbeiter des Galápagos Nationalparkes im Gespräch mit lokalen Bauern - Galápagos National Park Service
In Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Institut haben die Wissenschaftler festgestellt, dass die meisten angebauten Nutzpflanzen auf Santa Cruz sehr alt sind und den Ansprüchen der modernen Landwirtschaft nicht genügen. Entsprechend werden Früchte von geringer Qualität, welche auch den Ansprüchen eines umweltverträglichen Anbaues nicht genügen, produziert.
Die Projektgruppe macht nun Vorschläge, wie mit besserer Sortenauswahl bessere Erträge zu umweltverträglicheren Bedingungen erwirtschaftet werden können. Ein Vorschlag ist zum Beispiel, auf den Anbau von Mangos zu verzichten, da die klimatischen Bedingungen auf Galápagos für den Mangoanbau suboptimal sind.
Im Weiteren wurden fünf Orangensorten, zwei Zitronensorten und eine Mandarinensorte bestimmt, welchen das Klima der Galápagos Inseln sowie die Bodenbeschaffenheit optimale Wachstumsbedingungen bieten würden. Diese sollen nun auf dem Land von drei Landwirten angebaut werden und in zwei Jahren könnten dann die ersten Früchte geerntet werden.
Auch für den Avocadoanbau wurden zwei Sorten bestimmt, für welche auf Galápagos optimale Anbaubedingungen vorhanden wären.
Dank dem Projekt sollen nun kontrolliert Sorten angebaut werden, die unter den lokalen Bedingungen optimal gedeihen und damit einen maximalen Ertrag auf kleiner Fläche und bei minimalem Einsatz von Dünger und Spritzmitteln bringen und so die Nachfrage der lokalen Bevölkerung auf Santa Cruz decken.
Auf den Inseln San Cristobal und Isabela kann die lokale Nachfrage im Moment gedeckt werden, so dass der primäre Fokus der Arbeiten zurzeit auf Santa Cruz liegt.
Zugang in die Gehege der Riesenschildkröten in der Zuchtstation auf Santa Cruz geschlossen
Mit dieser Massnahme reagieren die Verantwortlichen auf das mangelnde Verantwortungsgefühl der lokalen FührerInnen sowie der Touristen
Zurzeit können die Tiere nur noch von Einblicken aus beobachtet werden, der Zugang zum Gehege bleibt indes bis auf weiteres verschlossen
Die Nationalparkverantwortlichen haben diese Woche beschlossen, die Zugänge in die zwei begehbaren der sechs Gehege für Riesenschildkröten in der Zuchtstation auf Santa Cruz zu schliessen.
Diese Massnahme wurde zum Schutz der Tiere ergriffen, nachdem sich in den letzten Monaten das Verhalten sowohl der lokalen Führer wie auch der Touristen massiv verschlechterte. Dabei wurden die Regeln für Besuche in den Gehegen wiederholt verletzt, in dem die vorgeschriebenen Wege verlassen und die Tiere berührt wurden. Auch die Rückzugs- und Fütterungszonen der Tiere in den Gehegen wurden missachtet und diese bis in die hinteren Gehegebereiche verfolgt.
Die Nationalparkverwaltung wird in den nächsten Wochen entscheiden, ob es sich dabei um eine vorübergehende Massnahme handelt oder ob diese Einschränkung längerfristig gelten soll. Nach wie vor wird die Zuchtstation von Touristen besucht und die Tiere können wie bisher in den Gehegen beobachtet werden.
Die Zuchtstation “Fausto Llerena” auf Santa Cruz gibt es seit über 40 Jahren, sie wird monatlich von durchschnittlich 7‘800 Touristen besucht und ist zurzeit Heimat von 70 erwachsenen und 925 jungen Galápagos Riesenschildkröten.
Vermehrt Unfälle mit Landleguanen am Flughafen Baltra
Der Galápagos Nationalpark Service startet verschiedene Aktionen zur Verbesserung des Artenschutzes am Flughafen Baltra
Die Galápagos Landleguane standen auf Baltra vor dem Aussterben. Dank einem erfolgreichen Zucht- und Wiederansiedlungsprogramm blieben sie von diesem endgültigen Schicksal bisher verschont.
In den letzten Monaten wurden vier Landleguane von Fahrzeugen in Verbindung mit den Aktivitäten am Flughafen Baltra überfahren und getötet. Diese Häufung hat nun die Aufmerksamkeit der Behörden sowie der Naturschutzorganisationen geweckt.
Die Insel Baltra wurde während des zweiten Weltkrieges als militärischer Stützpunkt durch die USA annektiert und die ursprüngliche Flora und Fauna der Insel entsprechend in Mittleidenschaft gezogen. Namentlich die Landleguane dienten den Soldaten als lebende Zielscheiben, so dass sie praktisch vor dem Aussterben standen. In den vergangenen 24 Jahren hat der Galápagos National Park Service in Zusammenarbeit mit der Internationalen Charles Darwin Stiftung viel in ihre Rettung investiert. Dank einem erfolgreichen Zuchtprogramm in Zuchtstationen konnten bis zum Jahr 2008 über 700 Landleguane aufBaltra wiederangesiedelt werden. Gleichzeitig startete ein erfolgreiches Programm zur Befreiung der Insel von eingeführten Arten, welche das Überleben der Landleguane gefährdeten. Heute pflanzen sich die Tiere auf Baltra erfolgreich fort, haben sich wieder über die ganze Insel verbreitet und werden häufig auch auf dem Gelände des Flughafens angetroffen.
„Es ist uns bewusst, dass jede menschliche Aktivität Auswirkungen auf die Umwelt hat. Wenn dies aber innerhalb eines fragilen Naturschutzgebietes passiert – zumal die Lebewesen dort keine vom Mensch gemachten Grenzen kennen resp. sich daran halten – dann sind wir gefordert, alles zu unternehmen, damit solche Unfälle wie die der letzten Monate inskünftig vermieden werden können“ sagt Edwin Naula, der Direktor des Galápagos Nationalparks.
Eine bereits ergriffene Massnahme ist zum Beispiel, dass Mitarbeiter der Nationalparkservices täglich – mit Erlaubnis der Luftfahrtbehörde – die Flugzeugpisten nach Landleguanen absuchen und allfällige dort aufgefundenen Tiere aus dem Flughafengelände entfernen und andernorts auf der Insel in Sicherheit wieder freilassen.
Zusätzlich finden auch Vorträge und Kurse für die verschiedenen Flughafenmitarbeiter und Transportfirmen durch, in welchen diese für die potentiellen Gefahrenquellen für die Landleguane und weitere einheimische Tierarten sowie entsprechende Massnahmen zu deren Schutz sensibilisiert werden.
Zurzeit laufen auch die Planungsarbeiten für den neuen Flughafen auf Baltra. Dabei sollen jetzt bereits in der Planungsphase Massnahmen zum Schutz der einheimischen Fauna aufgenommen werden. Dazu gehört namentlich ein Zaun um das ganze Flughafengelände, der den Landleguanen den Zugang zu den für sie gefährlichen Pisten erfolgreich verwehren soll.
Tsunami verursacht auch Schäden auf Galápagos
Das Gebäude des “Marine Science Lab” nach dem Tsunami (Photo Gabriel Lopez, Direktor Charles Darwin Forschungsstation).
Die Ankunft der knapp zwei Meter hohen Tsunamiwellen in Galápagos fiel zeitgleich auf die Flut, so dass an verschiedenen Küstenlinien und in tiefer gelegenen Gebieten beträchtliche Schäden verursacht wurden. Glücklicherweise wurde am frühen Freitagmorgen eine Tsunamiwarnung herausgegeben und die meisten Bewohner dieser Bereiche wurden vorsorglich ins Hochland evakuiert.
In Puerto Ayora auf Santa Cruz wurden das Red Mangrove Inn, das Finch Bay Hotel (in dessen Lobby das Wasser 1m hoch stand), das Gebäude der Banco Pacifico und die Polizeistation stark beschädigt.
Auch die Charles Darwin Forschungsstation wurde in Mitleidenschaft gerissen. Das direkt an der Küste gelegene Marine Science Lab wurde überschwemmt, dabei wurden Laboratorien und Büroräume sowie deren Einrichtung zerstört, ebenso ein Pump-Haus. Die Einrichtungsgegenstände wurden zum Teil über 20m weit weggeschwemmt.
Mitarbeiter und Freiwillige sind zurzeit daran, aufzuräumen und die Schäden zu reparieren, damit möglichst rasch das Tagesgeschäft wieder aufgenommen werden kann.
Mitarbeiter des Galápagos Nationalpark Services evakuieren “Lonesome George”, die berühmteste Galapagos Riesenschildkröte, aus der am Meer gelegenen Zuchtstation in Santa Cruz.
Die Entscheidung, die Schildkröten aus der Zuchtstation in Puerto Ayora ins Hochland zu evakuieren, stellte sich ebenfalls als richtig heraus. Denn auch die Gehege der Tiere bei der Zuchtstation wurden durch die Wellen beschädigt.
Mitarbeiter des Galápagos Nationalparkservices sind zurzeit dabei, die für die Touristen freigegebenen Orte und Wege auf Schäden zu inspizieren. Dabei stehen vor allem auch die Anlegeplätze für die Boote im Fokus. Bei dieser Gelegenheit haben sie festgestellt, dass die normalerweise über der Flutgrenze gelegenen Nester der Meeresschildkröten durch die Tsunamiwellen zerstört wurden. Auch die Gelege der nur auf Galápagos vorkommenden Meeresleguane ereilte das gleiche Schicksal.
Erste Beobachtungen zeigen, dass vor allem die Südostküste der Insel San Cristóbal unter den Wellen gelitten hat.
Die auf Galápagos aufgetretenen Schäden sind aber – im Vergleich zu den Schäden in Japan – minim.
News
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