Mangrovenfinken

Während zum Beispiel Peter und Rosemary Grant im Jahr 1974 noch Mangrovenfinken (Cactospiza heliobates) auf Fernandina beobachtet haben, konnten sie in den Jahren 1994 und 1995 dort keine mehr antreffen. Heute gelten sie auf Fernandina als ausgestorben. Schlimmer noch, die neueste Studie (erhoben zwischen 1996 und 2000) konnte nur noch an drei Orten auf Isabela Mangrovenfinkenpopulationen nachweisen. So leben in den Regionen Caleta Black, Playa Tortuga Negra und Tagus Cove noch etwa 100 Vögel, und einige wenige Tiere konnten noch an der Südostküste nachgewiesen werden. Damit sind die Mangroven­finken die seltensten Landvögel der Inseln und werden von der IUCN (International Union for the Conservation of Nature) als ‚critically endangered’ eingestuft. Diese Einstufung bedeutet, dass diese Art in den nächsten 10 Jahren (oder 3 Generationen) mit einer Chance von mehr als 50% aussterben wird.

Da in den Brutgebieten der verbleibenden Mangrovenfinken unter anderem auch eingeführte Ratten vorkommen, verschärft sich die Situation zusätzlich. Zur Rettung der Art haben die Nationalparkbehörden zusammen mit der Internationalen Charles Darwin Forschungsstation ein Programm ausgearbeitet. Dabei werden einerseits mit Feldbeobachtungen die Populationen weiterhin beobachtet und die Ratten bekämpft. Andererseits wird versucht, mit gezielter Zucht in der Zuchtstation und Auswilderung der Nachzuchtvögel die natürliche Population zu stabilisieren und zu stützen.

Dieses wichtige Unterfangen zur Erhaltung der seltensten Landvogelart auf Galápagos möchten wir dieses Jahr gerne tatkräftig unterstützen. Bitte helfen Sie uns dabei.

Für Ihren Beitrag zur Rettung der Mangrovenfinken und Ihr Vertrauen bedanken wir uns ganz herzlich.