Stiefelchen für Hunde
Für die meisten Galápagos Reisenden gehört die Überquerung eines bizarren, scharfkantigen Lavafeldes mit zu den eindrücklichsten Erlebnissen. Das Unterfangen ist schwierig, und man fragt sich, wie andere Lebewesen diese Felder überqueren können. Nun, den Ziegen gelingt es problemlos.
Geschätzte 100'000 der Huftiere bedrohen derzeit auf der Insel Isabela das Überleben von 15 000 Riesenschildkröten. Die verwilderten Ziegen haben die Flora nachhaltig geschädigt. Mangels natürlicher Feinde konnten sich die Tiere stark vermehren. Das Überleben der Riesenschildkröten und zahlreicher anderer Arten hängt im wesentlichen davon ab, ob es gelingt, die Inseln von den gefrässigen Huftieren zu befreien.
Nachdem die Inseln Pinta und Santiago erfolgreich von eingeführten Ziegen und Schweinen befreit werden konnten, sind die Arbeiten nun auf Isabela angelaufen. Die flächenmässig grösste Insel des Archipels stellt mit fünf Vulkanen sowie zahlreichen Lavafeldern alle am Projekt Beteiligten vor eine grosse Herausforderung: Weltweit wurde noch nie ein vergleichbar grosses Gebiet von gebietsfremden Arten befreit. 30 Jäger arbeiten mit 80 Jagdhunden, die die Ziegen in der dichten Vegetation zu lokalisieren vermögen, aktiv am Projekt mit.
Auch den Tieren bereitet der Einsatz Mühe: Beim Überqueren der scharfkantigen Lava verletzen sie ihre Pfoten. Das bedingt jeweils mehrtägige Pausen. Der Ausfall der Hunde könnte das Projekt gefährden. Zum Schutz der Hundepfoten wurden nun Lederschuhe entwickelt, ähnlich dem Modell für Schlittenhunde. Der Verschleiss an Hundeschuhen auf Galápagos ist hoch. Bitte helfen sie mit, den Nachschub sicher zu stellen!
Mit CHF 15 übernehmen Sie die Kosten für ein Set von 4 Schuhen, die ein Hund bis zu einen Monat tragen kann, mit CHF 90 für ein halbes Jahr, mit CHF 180 für ein ganzes Jahr.
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Nr. 0823-217275-31
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Verein Freunde der Galapagos Inseln
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